Medizinischer Notfallfonds

Ein Platz im Krankenhaus, gut ausgebildete Ärztinnen und Ärzte, Angestellte, die die Pflege übernehmen, ein sorgsam geplanter Behandlungs- und Medikamentenplan - alles das ist für uns normal.

In den Ländern Südostasiens ist das aber nicht die Regel, sondern eine Ausnahme. Viele Eltern unserer blinden Schülerinnen und Schüler können sich die Kosten für eine medizinische Behandlung nicht leisten.
Wenn Arif (Titelfoto) gesund ist, spielt er am liebsten auf seiner Gitarre. Das kann er jedoch momentan leider nicht. Denn bei ihm wurde ein gutartiger Tumor festgestellt, der durch eine Operation vollständig entfernt werden konnte. Seine Eltern hatten kein Geld, um ihn behandeln zu lassen. Aus Spenden konnte Arif geholfen werden. Er ist jetzt wieder ganz gesund.


Wir denken: Die Armut einer Familie soll nicht darüber entscheiden, ob ein Kind medizinisch behandelt werden kann oder nicht. Wir möchten deshalb einen medizinischen Notfallfonds einrichten. Mit ihm wollen wir Folgendes ermöglichen:

 

  • Finanzierung medizinischer Behandlungen in Notfällen
  • regelmäßige Untersuchungen beim Zahnarzt und Allgemeinmedizinern
  • Unterstützung bei medizinischen Maßnahmen wie Impfungen und Medikamenten
  • Hilfe bei der Finanzierung einer Versicherung für arme Familien